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Großer Andrang beim Informationstag „Gegen den Schlaganfall“

Jährlich erleiden etwa 200 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall – ein Drittel davon stirbt, ein Drittel lebt danach mit einer bleibenden Behinderung. Eine frühzeitige Erkennung und Therapie kann die Perspektiven für den Betroffenen entscheidend verbessern.

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Veranstaltungshinweise

  • 21.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 24.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 05.06.2012 Gesprächsabend für werdende Eltern am Standort St. Theresia > weiter

Phlebologie am Standort St. Josef Dudweiler

Ärztlicher Leiter

Dr. med. Dietmar Stenger

 

 

 

Die Phlebologie im CaritasKlinikum Saarbrücken St. Josef Dudweiler betreibt ein Venenzentrum - ein überregionales Kompetenzzentrum in der Behandlung venöser Krankheitsbilder. Die Venenspezialisten versorgen Patienten aus dem gesamten Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz.

 

Im Venenzentrum werden alle venösen Krankheitsbilder umfassend diagnostiziert und behandelt. Neben offenen Beingeschwüren und tiefen Beinvenenthrombosen gehören auch Krampfaderleiden zu einem Behandlungsschwerpunkt des Venenzentrums. Gerade hinsichtlich der Therapie des Krampfaderleidens zählt das Venenzentrum Dudweiler zu den führenden Institutionen des Landes. Hier werden alle modernen Verfahren in der Behandlung des Krampfaderleidens durchgeführt. Als eines von wenigen Zentren in der Bundesrepublik Deutschland wird hier eine stammvenenerhaltende Operationstechnik regelmäßig vorgenommen. Dabei wird, nicht wie sonst üblich, die Krampfader gezogen oder mittels Hitzeverfahren (Laser, Radiowelle, etc.) verschweißt, sondern die Venenklappen werden durch ein spezielles Verfahren wieder schlussfähig gemacht. Die Hauptstammvene kann hiernach als wieder funktionsfähige Stammvene im Körper verbleiben.

 

Die Spezialisten in Dudweiler vergleichen dies gerne mit der OP-Methode des sogen. "inneren Kompressionsstrumpfes". Der große Vorteil dieser modernen Technik besteht darin, dass die Stammvene erhalten bleibt, und somit als potentieller Gefäßersatz für spätere Eingriffe am Herzen bzw. an der arteriellen Strombahn zur Verfügung steht. Aber auch, wenn eine tiefe Beinvenenthrombose abgelaufen ist oder das Risiko zur Entstehung einer tiefen Beinvenenthrombose erhöht ist, ist eine erhaltene Stammvene sehr von Nutzen, da sie in derartigen Fällen den venösen Rücktransport gewährleistet. Insofern gehen die Spezialisten des Venenzentrums Dudweiler immer häufiger dazu über, diese Methode einzusetzen, wenngleich sie nicht in allen Fällen des Krampfaderleidens möglich ist. Welche Methode individuell am sinnvollsten ist, entscheiden die Ärzte des Venenzentrums nach eingehender Untersuchung. Einen wesentlichen Vorteil sehen die Dudweiler Kollegen darin, dass im Venenzentrum sowohl die umfassende Diagnostik, die Therapie als auch die Nachsorge in einer Hand verbleibt. Damit ist eine umfassende Versorgung der Patienten gewährleistet. Vertrauen Sie sich insofern unbesorgt den Spezialisten des Venenzentrums an.

 

Das Zentrum wird von Herrn Dr. Dietmar Stenger geleitet. Mit ihm zusammen arbeiten Frau Dr. Leila Rafi sowie Frau Dr. Edith Janthur zusammen mit den Ärzten der Abteilung für Chirurgie des Hauses und mit einem spezialisierten und menschlich sehr kompetenten Pflegeteam.

 

Kooperationsarzt: Dr. Dietmar Stenger

Telefon: 06897-799 1320

 

Leistungsspektrum

 

  • Venenstripping
  • Biochirurgie mit Fliegenmaden
  • Behandlung offener Ulcera durch Vacuumverband
  • Anwendung der Shaving-Methode nach Professor Schmeller

 

Krampfadern werden mittels Miniphlebktomie bzw. Minifräse durch besonders kleine Hautstiche entfernt.

Mit einer im Saarland einzigartigen Vielfalt wird der Heilung von Beingeschwüren begegnet. Vier unterschiedliche Methoden gewähren hierbei eine je nach den Bedürfnissen des individuellen Falls adäquate Versorgung.

 

Externe Qualitätssicherung

 

  • Teilnahme am Modellprojekt konfessioneller Krankenhäuser des Saarlandes zur Erlangung des proCum Cert-Zertifikates nach § 137 SGB V.
  • Erlangung des proCum Cert-Zertifikates am 12.10.2004.
  • Fortführung der Zertifizierung nach proCum Cert.