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Großer Andrang beim Informationstag „Gegen den Schlaganfall“

Jährlich erleiden etwa 200 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall – ein Drittel davon stirbt, ein Drittel lebt danach mit einer bleibenden Behinderung. Eine frühzeitige Erkennung und Therapie kann die Perspektiven für den Betroffenen entscheidend verbessern.

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Veranstaltungshinweise

  • 21.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 24.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 05.06.2012 Gesprächsabend für werdende Eltern am Standort St. Theresia > weiter

Klinik für Gefäßchirurgie am Standort St. Theresia

Chefärztin:

Dr. med. Ulrike Ossig

 

 

Die Klink für Gefäßchirurgie wurde am 1. Oktober 2006 neu gegründet. Seitdem expandiert sie stetig.

 

Wir bieten das gesamte Spektrum der Gefäßchirurgie mit Ausnahme thorakaler Gefäßeingriffe an.

 

Besondere Schwerpunkte sind Eingriffe an den extracraniellen Hirngefäßen, die Bypasschirurgie von der Aorta bis zum pedalen Anschluss bei arterieller Verschlusskrankheit und diabetischem Fuß sowie die operative Bereitstellung und „Reparatur“ von Dialysezugängen.

 

Wir profitieren sehr von der guten Zusammenarbeit mit der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, die es uns ermöglicht, unsere meist schwer vorerkrankten Patienten mit modernen, schonenden Anästhesieverfahren zu operieren.

So wurden im letzten Jahr zum Beispiel 29 von 59 Patienten, bei denen ein Eingriff an der Halsschlagader erforderlich war, in lokaler Betäubung operiert.

 

Bei großen Operationen im Bauchraum profitieren unsere Patienten erheblich von der Kombination einer Vollnarkose mit einem Schmerzkatheter nahe dem Rückenmark. Mit diesem so genannten Fast-Track-Verfahren kann der Patient in der Regel noch am Operationstag schmerzfrei in einen Stuhl mobilisiert werden und am nächsten Tag mit dem Kostaufbau beginnen. Damit sinkt die Gefahr von postoperativen Komplikationen wie zum Beispiel der Lungenentzündung. Viele Patienten sind trotz des großen Bauchschnittes im gesamten Aufenthalt vollständig schmerzfrei.

 

Unsere Shunt-Operationen zur Schaffung von Dialysezugängen können in der Regel in einer selektiven Betäubung des Armes durchgeführt werden. Das gleiche gilt für Operationen an chronischen und akuten Wunden am Bein für die das Bein oder nur ein Teil des Beines betäubt wird.

 

Die aufwändige Behandlung chronisch venöser oder durchblutungsgestörter Wunden schließt nach operativer oder interventioneller Therapie die modernen Verfahren mit Vakuumverbänden und biochirugischer Behandlung ein. Der Erfolg der Spalthautdeckung mit initialer Vakuumversiegelung ist überzeugend.

 

Entsprechend den neuen Leitlinien werden zunehmend mehr Patienten mit interventionellen, endovasculären Katheter-Techniken versorgt. Hier steht uns zum einen das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie mit seiner neuen Angio-Suite zur Seite. Zum anderen werden viele Eingriffe im sogenannten Hybridverfahren kombiniert. Das bedeutet, dass ein Teil der Operation zum Beispiel als konventionelle Gefäßausschälung (TEA) in der Leiste mit Schnitt erfolgt und vom Operationsgebiet aus ein anderer Gefäßabschnitt (zum Beispiel die Beckenarterie) mit einem Ballonkatheter aufgedehnt wird. Im Jahr 2008 wurden über 80 Patienten auf diese Art behandelt, die Tendenz ist steigend.