Klinik für Allgemeinchirurgie am Standort St. Josef Dudweiler
Chefärztin
Bärbel Hornberger
Die Klinik für Allgemeinchirugie bietet ein breites Spektrum an Behandlungsmöglichkeiten der modernen Chirurgie und Unfallchirurgie einschließlich der Behandlung von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen.
Dazu gehören alle Arten von Unfallverletzungen, Erkrankungen des Blinddarms, der Gallenblase, Leisten- und Bauchwandbrüche, Weichteilveränderungen, wie Entzündungen, Abszesse und Tumore sowie schlecht heilende, chronische Wunden auf Grund von Zuckerkrankheit oder Durchblutungsstörungen. Hierbei erfolgt eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Endokrinologie des Hauses sowie mit der Plastischen Chirurgie.
Viele Operationen erfolgen in der besonders patientenschonenden minimal-invasiven Operationstechnik („Schlüssellochchirurgie“). Dabei war das CaritasKlinikum Saarbrücken, St. Josef Dudweiler eine der ersten Kliniken saarlandweit, die diese schonende Operationsmethode in den achtziger Jahren eingeführt hat. Ambulante Operationen gehören ebenfalls zum Behandlungsangebot.
Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik ist in Zusammenarbeit mit dem Schilddrüsenzentrum Saar (Leitung durch Herrn Prof. Dr. Bernd Koch – Endokrine Chirurgie / Herrn Dr. Heinz-Joachim Langer – internistische Endokronologie) die operative Versorgung gut- und bösartiger Erkrankungen der Schilddrüse und Nebenschilddrüsen.
Zusammengefasst bietet die Klinik für Allgemeinchirurgie nahezu sämtliche Behandlungsverfahren der Allgemein- und Unfallchirurgie, durchgeführt von einem hochmotivierten, hochqualifizierten und vor allem patientenfreundlichen ärztlichen und pflegerischen Team.
Leistungsspektrum
Behandlungsschwerpunkt
Das Leistungsspektrum der Klinik für Allgemeinchirurgie umfasst die gesamte Chirurgie und Unfallchirurgie inkl. der Behandlung von Arbeits- , Wege- ,Schul- und Kindergartenunfällen (sog. D-Arzt-Verfahren). Daneben werden Behandlungen bei Durchblutungsstörungen, chronischen Wunden und beim sog. Diabetischen Fußsyndrom angeboten.
Wann immer möglich und sinnvoll wird den Patientinnen und Patienten ein ambulantes operatives Vorgehen angeboten.
Besonderen Wert wird in den einzelnen Bereichen auf die interdisziplinäre Kooperation mit den anderen am Hause vertretenen Spezialabteilungen (Gastroenterologie, Endokrinologie, Koloproktologie, Plastische Chirurgie und Dermatologie) gelegt.
Therapeutische Verfahren
Neben den konventionellen Eingriffen in der sog. Bauchchirurgie können alle Standardeingriffe im Bauchraum auch im Rahmen der sog. „Schlüssellochchirurgie“ d.h. laparoskopisch durchgeführt werden. Die Bauchspiegelung wird auch zu diagnostischen Zwecken eingesetzt. Ca 80% der Wahleingriffe im Bauchraum werden wie inzwischen allgemein üblich laparoskopisch vorgenommen.
Einzelne Verfahren:
- Gallenblasenentfernung bei Entzündungen und Gallensteinleiden (laparoskopisch und konventionell), operative Entfernung von Gallengangssteinen.
- Eingriffe bei Blinddarmentzündung (in der Regel laparoskopisch).
- Behandlung aller Formen von Bauchwandbrüchen (Nabelbruch, Leisten- und Schenkelbruch, Narbenbrüche nach vorangegangenen Bauchoperationen) laparoskopisch und konventionell. Hierbei werden auch modernste Netzimplantate zur Bauchwandverstärkung eingesetzt. Konventionelle Eingriffe aus diesem Bereich werden – wenn möglich - ambulant durchgeführt.
- Eingriffe bei akuten Erkrankungen des Bauchraumes inkl . der Behandlung von Verwachsungsbeschwerden.
- Eingriffe bei Erkrankungen des Magens (gut- und bösartige Geschwüre).
- Dünn- und Dickdarmdarmeingriffe inkl. Eingriffe am Enddarm (in Kooperation mit der Klinik für Koloproktologie).
- Eingriffe an der Schilddrüse, hierbei wird eine routinemäßig Überprüfung der Stimmbandnervenfunktion während der Operation durchgeführt (sog. Recurrens- monitoring)
- Weichteileingriffe bei tumorösen Veränderungen und Entzündungen (Lipome, Atherome, Abszesse u.ä.).
- Behandlung von Verletzungen aller Körperregionen incl. Sportverletzungen.
- Operative und konservative Knochenbruchbehandlung bei Patienten aller Altersgruppen. Dabei kommen modernste Implantate aus Titan und Implantatstahl zum Einsatz. Dabei werden Platten, Nägel, winkelstabile Implantate, Drahtungen und auch äußere Spanner (sog. Fixateur externe) eingesetzt, um eine möglichst rasche Wiederherstellung der Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit zu erreichen. Künstliche Gelenke stehen für den Einsatz bei Hüft- und Schulterverletzungen und –erkrankungen zur Verfügung.
- Eingriffe an Händen und Füßen bei angeborenen und erworbenen Fehlbildungen einschließlich des sog. Diabetischen Fußsyndroms. (z.B. M. Dupuytren, M. Ledderhose, Engpasssyndrome der Nerven z.B. Carpaltunnelsyndrom, Veränderungen der Zehenstellung wie Hallux valgus, Krallen- und Hammerzehen, Schneiderballen u.ä.).
- Operative und konservative Behandlung bei Durchblutungsstörungen insbesondere der Beine einschließlich eines zeitgemäßen Wundmanagements bei chronischen Wunden.
Highlights der Klinik
-
Laparoskopische Chirurgie des Bauchraumes
-
Schilddrüsenchirurgie mit routinemäßiger Überwachung der Stimmbandnervenfunktion
-
Unfallchirurgie unter Verwendung modernster Implantate
-
Zeitgemäßes Management chronischer Wunden einschließlich des sog. Diabetischen Fußsyndroms
-
Ambulante Operationen
Ambulanz
Sprechstunde
Montag 14:00 bis 15:00 Uhr
Dienstag 14:00 bis 15:00 Uhr
Mittwoch 14:00 bis 15:00 Uhr
Donnerstag 14:00 bis 15:00 Uhr
Freitag 10:00 bis 11:00 Uhr
und nach Vereinbarung.
Telefon: 0 68 97 / 7 99 – 13 01
Fax: 0 68 97 / 7 99 – 13 05
Eine Notfallbehandlung ist jederzeit gewährleistet.
Externe Qualitätssicherungsmaßnahmen
-
Alle Anforderungen der externen gesetzlichen Qualitätssicherung der Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) erfüllt.
-
Teilnahme am Modellprojekt konfessioneller Krankenhäuser des Saarlandes zur Erlangung des proCum Cert-Zertifikates nach § 137 SGB V.
-
Erlangung des proCum Cert-Zertifikates am 12.10.2004.


