
Jährlich erleiden etwa 200 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall – ein Drittel davon stirbt, ein Drittel lebt danach mit einer bleibenden Behinderung. Eine frühzeitige Erkennung und Therapie kann die Perspektiven für den Betroffenen entscheidend verbessern.

| Termin: |
Mittwoch, 21. März 2012 17:00 bis 20:30 Uhr |
| Ort: |
CaritasKlinikum Saarbrücken St. Thresia Eingangsgebäude, 4. Etage, Konferenzraum 4a+4b Rheinstraße 2, 66113 Saarbrücken |
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr verehrte Damen und Herren,
ich lade Sie herzlichst zum 8. Saarbrücker Geburtshilf ichen Forum in das CaritasKlinikum Saarbrücken St. Theresia ein. Wir haben gemeinsam mit unserem Kooperationspartner der Universitätskinderklinik des Saarlandes, Homburg ein spannendes praxisorientiertes Programm zusammengestellt.
Die Rolle der subpartalen Aspyhxie für die spätere Entwicklung eines Kindes ist jeder Hebamme, jedem Gynäkologen und dem Kinderarzt bekannt. Hohe wissenschaftliche Brisanz beinhaltet die Frage, ob bzw. mit welchen Therapien die Folgeschäden minimiert werden können. Prof. Gortner mit seiner langjährigen exzellenten Erfahrung als Neonatologe in diesem Gebiet wird dieses außerordentlich wichtige Thema mit uns besprechen.Bei knapp 50% der SGA Kinder ist die Ursache Nikotinkonsum assoziierte Plazentainsuffizienz.
Die zweithäuf gste Ursache Präeklampsie beschäftigt uns in der täglichen Praxis in unserem sozioökonomisch eher schwachen Versorgunsgebiet auch zunehmend. Ich freue mich, dass Dr. Frenzel mit seiner langjährigen Erfahrung als Ultraschaller im klinischen und ambulanten Gebiet uns den Stellenwert der Dopplersonographie näher bringen wird.
Ein aktuelles Thema in der täglichen Praxis ist das Management der Übertragung. Es ist mir eine ausgesprochen große Freude, dass ein ehemaliger „Saarländer“ PD Dr. Ertan unserer Einladung folgt und dieses außerordentlich wichtige Thema mit uns besprechen wird.Die psychischen Störungen in der Schwangerschaft und im Wochenbett beginnen schleichend und verschlechtern sich stetig.
Eine Verzögerung der Diagnose ist nicht nur für die Mutter, sondern für die ganze Familie meist mit sehr schlechten Folgen behaftet. Über dieses schwierige Thema wird Herr Dr. Maus aus dem CaritasKlinikum referieren.
Hiermit heiße ich Sie bereits heute schon herzlich willkommen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Dr. med. M. Deryal
Chefarzt der Frauenklinik
Leiter Brustzentrum Saar Mitte Standort CaritasKlinikum Saarbrücken
Fortbildungspunkte sind bei der Ärztekammerbeantragt.
Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier