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Innere Orientierung und ein Stück Hoffnung

Neue Krankenhausseelsorger des CaritasKlinikums Saarbrücken offiziell eingeführt

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Veranstaltungshinweise

  • 04.06.2013 Gesprächsabend für werdende Eltern am Standort St. Theresia > weiter
  • 14.06.2013 Fortbildung - Neurologisches Seminar > weiter
  • 17.06.2013 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter

„Zeuge der Menschenfreundlichkeit Gottes werden“

04.10.2011

CaritasKlinikum Saarbrücken – St. Theresia feierte mit einem festlichen Gottesdienst den „Theresientag“

 

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Hauskapelle gedachte das CaritasKlinikum Saarbrücken – St. Theresia am vergangenen Freitag ihrer Namenspatronin, der Heiligen Therèse von Lisieux.

 

Klinikpfarrer Axel Weber, der den ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit den Klinikseelsorgern Ursula Kaspar und Hermann-Josef Mayers gestaltete, wandte sich in seiner Begrüßung an den Klinikleitung, die Ärzte und Pfleger sowie an alle, die im CaritasKlinikum „im Hintergrund“ arbeiten – in der Technik, der Kantine, der Verwaltung oder ehrenamtlich als „Grüne Damen und Herren“. „Sie alle engagieren sich für unser Klinikum, und ohne Sie wäre die Arbeit, die hier für die Patienten geleistet wird, nicht denkbar“, so Weber.

 

Daneben betonte Pfarrer Weber auch die Bedeutung der Ökumene. Diese sei wichtig in unserer Zeit, gerade auch mit Blick auf den kürzlichen Besuch des Papstes in Deutschland. „Lassen Sie uns an der Basis die Flamme der ökumenischen Verbundenheit am Lodern halten“, forderte Weber die Gläubigen auf, der die Fürbitten gemeinsam mit der evangelischen Klinikseelsorgerin las.

 

Auch mehrere Gebete trug Ursula Kaspar vor und schloss darin „alle Mitmenschen, Kollegen, Patienten und Mitarbeiter“ ein. Zudem machte sie die ungebrochene Aktualität der Botschaft deutlich, die die Heilige Therèse von Lisieux durch ihren selbstlosen Einsatz für andere in die Welt sandte. „Lassen Sie uns einander hellhörig und feinfühlig begegnen, aufmerksam sein, und nicht stumpf und stur durch die Tage jagen“, appellierte Ursula Kaspar an die Besucher des Gottesdienstes. Wie die Heilige Therèse sollten auch die Menschen versuchen, „gütig zu sein und so Zeugen der Menschenfreundlichkeit Gottes zu werden.“

 

In seiner Predigt über einen Text aus dem Johannesevangelium (4,46-4,54), in dem von der Heilung berichtet wird, die der todkranke Sohn eines königlichen Beamten durch Jesus erfährt, nahm Pfarrer Axel Weber Bezug auf den Klinikalltag. „Der königliche Beamte versucht alles, so wie alle Eltern für ihr Kind alles versuchen. Er macht sich persönlich auf den Weg zu Jesus, um für sein Kind um Genesung zu bitten. “Der Beamte ist in einer verzweifelten Situation, „so wie auch hier Patienten und Angehörige oft in verzweifelten Situationen sind und auf ein Wunder hoffen“. Selbst als Jesus den Beamten zurückweist und ihm sagt: „Ihr glaubt ja nur, wenn ihr Aufsehen erregende Wunder seht“, bleibt der Beamte hartnäckig. Und tatsächlich: Jesus schickt den Beamten fort mit den Worten „Geh' ruhig heim, dein Kind lebt!“.

 

An dieser Stelle, so Weber, „kippt die Geschichte“. „Eine irre Freude ergreift das Herz, ein irres Lächeln den ganzen Leib. Denn als der Beamte nach Hause kommt, stürmen ihm seine Diener entgegen und sagen den schönsten Satz der Welt: 'Dein Kind lebt!'“ Als der Beamte sein gesundetes Kind sieht, ist er von einem tiefen Glauben erfüllt. „Der Notglaube wird zum Heilsglauben“, sagt Weber. Dieser Glaube, der auch die gesamte Familie erfasst, sei „der Eintritt ins ewige Leben“.

Der wahre Glaube beruhe auf dem Vertrauen in Jesus – auch im Sterben.

 

Gelegenheit zur Einkehr boten auch die musikalischen Beiträge des Klinik-Chors „Camerata Vocale“ unter Leitung von Organist Jörg Prayer. Das stilistische Spektrum reichte von feierlichen Vokalwerken des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann bis zu groovenden Spirituals.