News

Großer Andrang beim Informationstag „Gegen den Schlaganfall“

Jährlich erleiden etwa 200 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall – ein Drittel davon stirbt, ein Drittel lebt danach mit einer bleibenden Behinderung. Eine frühzeitige Erkennung und Therapie kann die Perspektiven für den Betroffenen entscheidend verbessern.

> weiter

Veranstaltungshinweise

  • 21.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 24.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 05.06.2012 Gesprächsabend für werdende Eltern am Standort St. Theresia > weiter

„Patientenforum Morbus Parkinson“ im CaritasKlinikum Saarbrücken – St. Theresia

03.11.2011

Kostenlose Informationsveranstaltung

am 3. November, 18.00 - 19.30 Uhr

 

Es gibt Krankheiten, denen eilt der Ruf voraus, man könne nichts gegen sie tun – Parkinson zum Beispiel, eine Erkrankung, die vornehmlich in fortgeschrittenem Alter auftritt.

 

„Entgegen der weit verbreiteten Meinung ist Parkinson sogar sehr gut behandelbar. Daher ist es wichtig, bei auftretenden Symptomen möglichst rasch zum Arzt zu gehen und abklären zu lassen, ob man an einem echten Parkison-Syndrom oder einer sich ähnlich äußernden anderen Krankheit leidet“, betont Prof. Dr. med. Peter Erwin Stolz, Chefarzt der Neurologischen Klinik des CaritasKlinikums Saarbrücken – St. Theresia.

 

Um Patienten und Angehörige für die ersten Anzeichen von Parkinson zu sensibilisieren, Unterschiede zu anderen neurologischen Krankheiten sowie Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, lädt das CaritasKlinikum in Kooperation mit der Volkshochschule Dudweiler zu einem „Patientenforum Parkinson“ ein.

 

Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 3. November, 18 bis 19.30 Uhr, im CaritasKlinikum Saarbrücken – St. Theresia, Rheinstraße 2, 66113 Saarbrücken-Rastpfuhl statt (Eingangsgebäude, 4. Etage, großer Konferenzraum).

 

„Symptome für das Parkinson-Syndrom sind im Anfangsstadium unspezifisch wie unter anderem Rückenschmerzen, depressive Verstimmungen und Riechstörungen und werden zu diesem Zeitpunkt in aller Regel nicht richtig eingeordnet“, erklärt Peter Erwin Stolz. „Was Angehörigen häufig auffällt sind Gangstörungen, kurze Schritte bis hin zu Trippelschritten, eine starre Mimik und eine nach vorn übergebeugte Körperhaltung.“ Auch ein Zittern des Armes im Ruhezustand könne ein Hinweis auf eine Parkinson-Erkrankung sein. „Aber nicht jedes Zittern ist automatisch Parkinson“, stellt Professor Stolz klar.

Da bei Parkinson Hirnzellen zerstört werden, die Verbindungen zu motorischen Zentren herstellen, sei es wichtig, Symptome sehr frühzeitig zu erkennen und sich untersuchen zu lassen. „Wenn die Angehörigen deutliche Signale erkennen, ist bereits mehr als die Hälfte dieser Zellen kaputt“, so Stolz. Trotzdem lasse sich die Parkinson-Erkrankung heute gut behandeln. „Denn es gibt Medikamente, die auch bei Patienten wirken, die bereits längere Zeit erkrankt sind.“ So ließen sich die Hauptsymptome wenn auch nicht ganz ausschalten, so aber doch verringern.

 

Referentin beim „Patientenforum Parkinson“ ist Dr. med. Daniela Hauth, Oberärztin der Neurologischen Klinik des CaritasKlinikums Saarbrücken – St. Theresia.

 

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Peter Erwin Stolz

Tel. (0681) 406-3101

E-Mail: e.stolz@caritasklinik.de