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Großer Andrang beim Informationstag „Gegen den Schlaganfall“

Jährlich erleiden etwa 200 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall – ein Drittel davon stirbt, ein Drittel lebt danach mit einer bleibenden Behinderung. Eine frühzeitige Erkennung und Therapie kann die Perspektiven für den Betroffenen entscheidend verbessern.

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Veranstaltungshinweise

  • 21.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 24.05.2012 Infoabend für werdende Eltern am Standort St. Josef Dudweiler > weiter
  • 05.06.2012 Gesprächsabend für werdende Eltern am Standort St. Theresia > weiter

„Patientenforum Demenz“ im CaritasKlinikum Saarbrücken – St. Theresia

11.10.2011

Kostenlose Informationsveranstaltung am 20. Oktober, 18.00 - 19.30 Uhr

 

Rund eine Million Menschen in Deutschland leiden an einer Demenz, einer Veränderung des Gehirns, die meist im Alter auftritt und zu teils massiven Gedächtnisschwächen führt. Betroffene finden sich zeitlich und räumlich nicht mehr zurecht, wissen Gegenstände nicht zu benutzen, erkennen bei fortgeschrittener Erkrankung ihre Angehörigen nicht mehr, sind unruhig und können zu aggressiven Reaktionen neigen. Eine schwierige Situation – nicht nur für die Betroffenen. Angehörige von Demenzpatienten sind häufig verunsichert und wissen nicht, wie sie sich verhalten und mit dem Kranken kommunizieren sollen.

 

Beim „Patientenforum Demenz“, zu dem das CaritasKlinikum Saarbrücken – St. Theresia am Donnerstag, 20. Oktober, 18 bis 19.30 Uhr, einlädt, erhalten Angehörige von Demenzkranken Hintergrundinformationen über Ursachen und Symptome der Krankheit sowie Tipps, wie sie den Betroffenen adäquat und verständnisvoll begegnen können.

 

Außerdem erfahren sie, welche Formen von Demenz es gibt und wie sie jeweils behandelt werden können.

„Denn hinter dem Oberbegriff Demenz verbergen sich unterschiedliche Erkrankungen“, erklärt Prof. Dr. med. Peter Erwin Stolz, Chefarzt der Neurologischen Klinik des CaritasKlinikums Saarbrücken. „Die häufigste und bekannteste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit, die vor allem ältere Menschen betrifft und aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in Zukunft immer öfter auftreten wird. Die zweithäufigste Form der Demenz, die sogenannte „Vaskuläre Demenz“, wird durch Durchblutungsstörungen im Gehirn verursacht. Zahlreiche andere Störungen wie ein Vitaminmangel oder eine Schilddrüsenerkrankung können eine – potentiell heilbare – Demenz verursachen.“

 

Bei der Alzheimer-Demenz sei der richtige Umgang mit den Betroffenen extrem wichtig. „Es ist für Angehörige oft schwer, zu verstehen, dass diese Erkrankung mit Persönlichkeitsveränderungen verbunden ist, und bestimmte Verhaltensweisen kein böser Wille des Patienten sind“, betont Peter Erwin Stolz. Daher sei es für Angehörige wichtig, umfassend über das Krankheitsbild informiert zu sein und Strategien kennenzulernen, die den alltäglichen Umgang für beide Seiten erleichtern. „Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Krankheit medikamentös zu behandeln und den Verlauf dadurch zu verlangsamen“, so Stolz.

 

Referent beim „Patientenforum Demenz“ ist Dr. med. Frank Maier, Oberarzt der Neurologischen Klinik des Caritasklinikums Saarbrücken – St. Theresia, die den kostenlosen Infoabend in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Dudweiler (VHS-Kurs 8918D) veranstaltet.

 

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

 

Veranstaltungsort ist das Caritasklinikum Saarbrücken – St. Theresia, Rheinstraße 2, 66113 Saarbrücken-Rastpfuhl, Eingangsgebäude (4. Etage), großer Konferenzraum.

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. med. Peter Erwin Stolz, Tel. (0681) 406-3101, E-Mail: e.stolz@caritasklinik.de